rundumadum.at

20260205-215809
Und schon galoppieren wir wieder zum nächsten Happen Information. Z.B. Heute:
  • Schnelles und langsames Denken
  • Care - Sorgfalt
  • Das Museum der Illusionen
  • und jede Menge andere Infos ...

Schnelles und langsames Denken

Aus einem Artikel im orf.at der Verhaltensökonomin Verana Utikal (Welche Entschuldigungen glaubwürdig sind - https://science.orf.at/stories/3234083/). Darin beschreibt sie unter anderem ein Modell der Zwei Denksysteme: Schnelles und langsames Denken. Beim schnellen Denken handeln wir schnell, automatisch und intuitiv. Beim langsamen Denken gehen wir langsam, bewußt und analytisch vor. Interessant scheint mir dabei die Beschreibung eines Verhaltens, das wir sehr leicht bei uns selbst beobachten können: ... mentale Abkürzungen, die uns schnelle Entscheidungen ermöglichen, aber auch zu Verzerrungen führen können. So überschätzen wir etwa Ereignisse, die uns besonders präsent sind. Wenn man es so liest, dann ist der Gedanke nicht sehr weit: "Klar, das ist oft so der Fall." Das müssten wir uns nur manchmal etwas bewußter machen. Wenn wir uns denn die Zeit dafür nehmen würden ...


Care - Sorgfalt

Hugh MacLeod schreibt in einem seiner Beiträge auf gapingvoid (Care is a Risk. Do It Anyway. - https://www.gapingvoid.com/care-is-a-risk-do-it-anyway/) über Care (ich übersetze es mal mit Sorgfalt). Wieder so ein Infohappen, bei dem ich mir denke: "Ja, der Typ hat Recht". Sorgfältig hergestellte Gegenstände, Menschen, die einem mit Achtsamkeit begegnen. Das ist es, was ich mir wünsche. So möchte ich auch handeln. Aber wie oft geht das im Alltag unter? Wie lange werde ich an diesen Artikel zurückdenken (und im besten Fall auch noch danach Handeln)?

Das Museum der Illlusionen

Heute haben wir mit zwei unserer Enkel das Museum der Illusionen (https://museumderillusionen.at/) besucht. Jede Menge optische Täuschungen, kunstvoll arrangierte Illusionen. Wir haben abwechslungsreiche, lustige, lehrreiche Stunden verbracht. Aber auch dort ging es mir wie oft in Ausstellungen oder Museen: Nach einer gewissen Zeitspanne ist "die Wanne voll". Dann kann man sich nicht mehr mit der notwendigen Aufmerksamkeit den dargebotenen Dingen widmen. Da wäre es besser zu sagen: "Genug ist genug. Ich komm' nochmal her und schau mir in Ruhe den Rest an." Machen wir das aber?

Daneben noch:

Social Media Verbot (mehr davon vielleicht in einem eigenen Rant), Rückruf von Babynahrung, die täglichen Infos zum Fall Epstein, von Trumps Überflutung der Medien mit seinen fast stündlichen "Einfällen" ganz zu schweigen.

Was ist die Lösung zum Umgang mit dieser Informationsflut? Ganz bewußtes Desinteresse? Selbstbeschränkung auf ganz wenige - ausgewählte - Themenkreise?

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2026-02-05